Der Stadtbezirk Zuffenhausen ist der drittgrößte Stuttgarter Stadtbezirk. Ca.34.000 Bürger leben ständig hier und ca. 25.000 Menschen sind zeitenweise zum Arbeiten in Zuffenhausen. Alle nehmen gern die besonderen ortstypischen Qualitäten Zuffenhausens in Anspruch.
Zu erreichen ist Zuffenhausen bequem mit dem Öffentlichen Nahverkehr. Es gibt drei S-Bahn-Linien (S4, S5, S6), Regionalbahnen, zwei Stadtbahn-Linien (U5, U15) und Busse (52, 99, 508).


Verkehrswege trennen
Die Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen und die Gleisanlagen der Bahn trennen in ihrer Funktion als schnelle Verkehrswege den Stadtbezirk Zuffenhausen in die zwei Teile Zuffenhausen-Ost und Zuffenhausen-West. Verbindungen gibt es drei für den Fahrverkehr (Zabergäubrücke, Unterländer Straße, Siegelbergdurchlass) und drei für Fußgänger (Zabergäubrücke, Unterländer Straße, Bahnhof. Der Siegelbergdurchlass ist für Fußgänger nicht zumutbar.

Auto-Tunnel jetzt.
Die Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen wird als Beitrag zum Umweltschutz und als Ausgleichsmaßnahme für den Rosensteintunnel in den Tunnel gelegt. Also ZUFFENHAUSEN-TUNNEL jetzt.


Schon immer stark belastet
waren die Bundesstraßen 10, 27 und der Verkehrsknoten Pragsattel. Bereits in den 1960er Jahren beschloss deshalb der Stuttgarter Gemeinderat, die B10 und die B27 verkehrstüchtig auszubauen. Während als erstes Teilstück die Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen im Frühjahr 1980 in Betrieb ging, wurde die Planung für den Pragsattel, kreuzungsfrei mit fly-over, zum Glück für das Stadtbild nicht realisiert.

In der Klima-Analyse
der Klimauntersuchung des Nachbarschaftsverbandes Stuttgart (1991) ist die B10/27 im Zentrum Zuffenhausens als "Straße mit sehr hoher Verkehrsbelastung: sehr hohe Luft/ Lärmbelastung" dargestellt. Für die Planung gibt diegleiche Klimauntersuchung folgenden Hinweis: "Bei Planungen im Einwirkungsbereich der Straßen sind je nach Nutzungsabsicht Immissionsprognosen erforderlich".

Im Lärmminderungsplan für Zuffenhausen
hat die Stadt Stuttgart die Verkehrsprobleme im Stadtbezirk dargestellt. Ein "Runder Tisch" hat Einzelmaßnahmen erarbeitet, die schrittweise von der Stadt umgesetzt werden. Dafür muss der Stuttgarter Gemeinderat entsprechende Mittel zur Realisierug freigeben. Das Amt für Umweltschutz hat im Prognose-Szenario 2010 die aktuellen städtischen Planungen berücksichtigt: eine Lärmminderung von bis zu 3 dB(A) wird vor allem in Rot, aber auch entlang von Unterländer Straß, Zabergäustraße, Strohgäustraße, Stammheimer Straße und Schwieberdinger Straße erreicht. In Frankenstraße und Burgunderstraße erhöht sich der Beurteilungspegel durch Verkehrsverlagerungen (Quelle: CD-ROM Lärm und Lärmschutz, Stadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, 2002).

Stuttgart baut für mehr Verkehr
B10, B10/27 und B27 weiter aus - und zwar durch Angleichen an den Ausbaustandard der Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen aus dem Jahre 1980. Als Folge davon wird auch der Verkehr in Zuffenhausen zunehmen. Die Stadt Stuttgart geht davon aus, dass allein die Realisierung der im Stuttgarter Norden geplanten Baumaßnahmen Tunnel Pragsattel, Rosensteintunnel mit Leuzetunnel, Verbreiterung der Heilbronner Straße, neue MEA-Brücke und die somit für den Fernverkehr zwischen dem Neckartal, der A81 und Vaihingen/Enz geschaffene Attraktivitätssteigerung ("Bypass" zur Umfahrung des Autobahnkreuzes Stuttgart) zu einer Zunahme des Verkehrs auf der B10/27 führt. Statt heute ca. 65.000 KfZ/Tag sollen künftig ca. 90.000 KfZ/Tag mitten durch Zuffenhausen fahren - mindestens. Zusätzlich zu diesem Fernverkehr soll noch der innerörtliche Durchfahrtsverkehr auf die B10/27 verlagert werden. Die Stadt Stuttgart geht davon aus, dass dieser freiwillig auf die Bundesstraßen fährt. Da Pragsatteltunnel und neue Heilbronner Straße auch Rückbau im innerörtlichen Straßennetz ermöglichen, beschloss der Gemeinderat entsprechende Maßnahmen gleich mit.

Friedrichswahl.
Die Stadtbahn soll am neuen Verkehrsknoten Friedrichswahl oben bleiben. Diese Voraussetzung erfüllt von den bisherigen städtischen Planungen nur die Variante 8b des Stadtplanungsamts. Wir empfehlen, diese fahrgastfreundliche Variante 8b des Stadtplanungsamts der weiteren Planung Friedrichswahl zugrunde zu legen. Auch der Individualverkehr profitiert von der Variante 8b des Stadtplanungsamts. Die Ausführung des Verkehrsknotens nach dem Funktionsprinzip der Konrad-Adenauer-Straße in Stuttgart-Mitte bringt wesentliche Vorteile sowohl für die Leistungsfähigkeit des neuen Knotens Friedrichswahl als auch für den Stadtbezirk Zuffenhausen: Während die jeweils zwei Fahrspuren unten dem ampelfreien Verkehrsfluss auf der B10/27 zugute kommen, dient die jeweils dritte Fahrspur oben zur Erschließung der Grundstücke an der Heilbronner Straße im Bereich zwischen Straßenkreuzung Heilbronner Straße / Krailenshaldenstraße / Borsigstraße und Einmündung Ludwigsburger Straße und sichert die Erschließung Zuffenhausens via Ludwigsburger Straße. Auch die Weiterfahrt hinunter auf die B10/27 ist möglich. Für das Plangebiet Feu 249 kann eine Wendemöglichkeit (U-Turn) zurück in Richtung Borsigstraße angeboten werden.


Heilbronner Straße (Kiefer-Areal) Feuerbach Feu 249
Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan-Entwurf.
Wesentliches Zieljeder Planung in diesem Bereich muss es sein, die Belastungen für den bereitserheblich belasteten Stadtbezirk Zuffenhausen zu senken. Diesem Ziel steht derausgelegte Bebauungsplan-Entwurf entgegen. Der ausgelegteBebauungsplan-Entwurf steht darüber hinaus in enger Wechselwirkung zu anderen Planungen. Diese werden zum Teil nicht oder nur ungenügend berücksichtigt, ihre Summationswirkung nicht erkannt.

Rosensteintunnel / Leuzetunnel (Ca 264)
Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan-Entwurf.
Die Landeshauptstadt Stuttgart veröffentlichte im Amtsblatt Nr.27 vom 7.Juli 2011 das Ziel der ausgelegten Planung Ca 264 - auch für Zuffenhausen: „Die Leistungsfähigkeit derB10 wird durch die Unterfahrung des Rosensteinparks mit einer Tunnelverbindung zwischen Prag- und Neckartalstraße und mit dem Umbau der B10-B14-Verbindung am Mineralbad Leuze erhöht“. Die Umsetzung der Planung Ca 264 kommt insbesondere Wohngebieten des Stadtbezirks Bad Cannstatt zugutekommt. Aber Bad Canstatt ist nur einer der vom Verkehr besonders betroffenen Stadtbezirke Stuttgarts. Die Nachteile der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der B10 im Stadtbezirk Bad Cannstatt werden von dort in die Stadtbezirke Mitte, Ost, Nord, Feuerbach und Zuffenhausen verlagert. Wir regenan, die ausgelegte Planung Ca 264 nicht weiter zu verfolgen, denn ohne zeitgleiche verkehrsreduzierende Begleitmaßnahmen zugunsten des Stadtbezirks Zuffenhausen ist die Planung nicht ausgewogen.

Der Rückzug alt-eingesessener Zuffenhausener
Bürgerinnen und Bürger dürfte sich fortsetzen. Bereits heute liegt die Bevölkerungsflucht über dem Stuttgarter Durchschnitt. Ohne entsprechende Gegen-Maßnahmen droht für die Zukunft weitere Minderung des Wohnwerts.

Mehr Verkehr auch auf den Schienen.
Als Folge von Stuttgart 21 und als Folge der allgemein gewollten Attraktivitätssteigerung sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr soll auch der schienengebundene Verkehr zunehmen. Die Deutsche Bahn AG baut ihr Schnellverkehrsnetz weiter aus.

Bahn-Tunnel jetzt.
Der bereits fertiggestellte Abschnitt der Neubaustrecke von Mannheim nach Stuttgart endet im Norden Zuffenhausens an der Gemarkungsgrenze zu Stammheim. Zwischen hier und der geplanten Weiterführung der Neubaustrecke nach Ulm gibt es in Zuffenhausen und in Feuerbach eine ca. 3,5 km lange Gleisstrecke, die nicht verändert wird. Warum die Deutsche Bahn AG auf ihren Schnellverkehrs-Trassen zwischen Mannheim und Ulm (Mannheim-Stuttgart 132 km, Stuttgart-Ulm 94 km, insgeamt also 226 km) ausgerechnet diese 3,5 km nicht auch im Tunnel führt, ist uns rätselhaft. Wenn Stuttgart 21 realisiert wird bietet sich auch an, die neue Schnellbahntrasse bereits ab Tunnel Langes Feld bis zum Hauptbahnhof – also auch schon in Zuffenhausen - im Tunnel zu führen. Mit ca. 3,5 km zusätzlichem Tunnel wäre damit auch Zuffenhausen in der Zukunft angekommen.

Fehlen noch Gutachten?
Aussagen zu Folgen der prognostizierten Verkehrsmenge im Zuge der B10/27 für den Stadtbezirk Zuffenhausen sowie Aussagen zur künftigen Situation auf den Bahngleisen sind uns nicht bekannt. Die von der Deutsche Bahn AG, Projekt Stuttgart 21, in Auftrag gegebene Untersuchung zu Schall und Erschütterungen(Niedermeyer Institute, 1996) endet in Feuerbach an der Gemarkungsgrenze zu Zuffenhausen und ist somit keine Grundlage zur Beurteilung der Situation in Zuffenhausen. Zwar wird Feuerbach eine deutliche Minderung der dB(A)-Werte prognostiziert, aber die für hier vorhergesagten Isophone enden ebenfalls an der Gemarkungsgrenze.

Eine mustergültige Verkehrspolitik
betreibt die Region Stuttgart seit geraumer Zeit. Das regionale Nahverkehrs-Netzwerk "Mobilist" zählt zu den 5 Gewinnern eines früheren bundesweiten Wettbewerbs. "Mobilist" versucht seither mit verschiedenen Mitteln, das wachsende Verkehrsaufkommen einzudämmen. Diese Idee wird vom Bund gefördert, und dem Großraum Stuttgart fällt mit diesem Projekt eine Pilotfunktion für ganz Deutschland zu.

Weniger Autos durch Stuttgart 21?
Die Landeshauptstadt Stuttgart geht davon aus, dass durch Stuttgart 21 der motorisierte Individualverkehr abnimmt: "In und um Stuttgart 4 Millionen Pkw-Fahrten oder 51 Millionen Pkw-Kilometer weniger pro Jahr durch Verbesserungen im Regional- und Nahverkehr." "Reduzierung des überörtlichen Pkw-Verkehrs um rund 570 Millionen Pkw-Kilometer pro Jahr durch die Angebotsverbesserung im Fernverkehr." [Quelle:Projekt Stuttgart 21, Ergebnis der Machbarkeitsstudie. Beilage im Amtsblatt der Landeshauptstadt Stuttgart zur Nummer 3 vom 19.01.1995].

Ortsfremder Durchfahrtsverkehr raus !
Heute stellt Zuffenhausen dem Durchfahrtsverkehr insgesamt
18 Fahrspuren allein im Zentrum zur Verfügung:
02 Fahrspuren in O-W-Richtung in Rotweg / Zabergäustraße;
02 Fahrspuren in O-W-Richtung in der Unterländer Straße;
02 Fahrspuren in O-W-Richtung in der Frankenstraße;
02 Fahrspuren in N-S-Richtung in der Ludwigsburger Straße;
02 Fahrspuren in N-S-Richtung in der Burgunderstraße;
02 Fahrspuren in N-S-Richtung in der Schwieberdinger Straße;
06 Fahrspuren auf der Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen.

Das ist beachtlich - ist doch in Zuffenhausen bereits seit dem Frühjahr 1980 mit der neuen B10/27 die Voraussetzung dafür gegeben, die Straßen neu zu ordnen und sie nach den Bedürfnissen des Stadtbezirks einzurichten. ::

Zwei CityRinge und 35 machbare Einzelmaßnahmen
schlagen wir vor. Ein nördlicher und ein südlicher CityRing können, im Verbund mit 35 konkreten und kurzfristig realisierbaren Einzelmaßnahmen, den Verkehr neu ordnen und ihn im Sinne der Beruhignung von Wohn- und Gewerbegebieten lenken.

  1  
Durch den Rückbau der  Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen von 3 auf 2 Fahrstreifen pro  Richtung wird ihre Leistungsfähigkeit dem in Feuerbach und in Bad Cannstatt  vorhandenen Ausbaustandard angepasst. 
  2  
Die Sperrung der  Schwieberdinger Straße zwischen Wohn- und Gewerbegebiet bei der Fa.Dehner  oder direkt in der Straßenkreuzung Schwieberdinger Str / Grenzstr (die  günstigste Stelle ist noch zu ermitteln) verhindert ortsfremden  Durchfahrtsverkehr und zwingt ihn endlich auf die seit nunmehr 20 Jahren gut ausgebauten Bundesstraßen.  
  3  
Grundsätzlich sinnvoll sind die  30er Zonen im gesamten Stadtgebiet Zuffenhausens. Im Bereich von Schulen und  Kindergärten ist zusätzlich zur Einrichtung der 30er Zone ein kindgerecht  umgestalteter Straßenraum sicherer Aufenthaltsort. Dies betrifft insbesondere   
  4  
das Schulzentrum an  Haldenrainstraße / Tapachstraße (Uhlandschule, Rilke-Real-Schule,  Ferdinand-Porsche-Gymnasium) zwischen Fürfelder- und Abstatter Straße, 
  5
die Silcherschule im Bereich  Haldenrainstraße / Schozacher Straße, 
  6
die Ernst-Abbe-Schule (Schule  für Sehbehinderte und Schulkindergarten) Rotweg 127, 
  7
den Kindergarten im Rotweg 44, 
  8
die Rosenschule, 
  9
die Hohensteinschule.
 10
Die Pförtnerampel Äußere  Ludwigsburger Straße steuert die Verkehrsmenge in Richtung Zuffenhausen und  zwingt den Durchfahrtsverkehr über die B27 auf die Stadtautobahn B10/27  Ortsdurchfahrt Zuffenhausen. 
  11  
Der Rückbau der nördlichen  Fahrbahn der Haldenrainstraße und die Verlagerung beider Fahrtrichtungen auf  die südliche Fahrbahn im Bereich zwischen Kelterplatz und Schozacher Straße  entspricht sowohl dem in Rot bereits realisierten Gesamtkonzept  Haldenrainstraße als auch der Planung zur Neugestaltung des Kelterplatzes. 
  12  
Die Sperrung der Fleiner Straße  ermöglicht, die beiden Teile der Rotweg-Grünanlage miteinander zu verbinden.  Alternativ ist die Fleiner Straße im Bereich der Grünanlagen zur leichteren  Überquerung durch sogenannte "Gehwegnasen" eingeengt. 
  13  
Die Umgestaltung der Schozacher  Straße im Bereich zwischen Haldenrainstraße und Rotweg begründet die  zulassige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Diese Maßnahme entspricht dem  Charakter einer Einkaufsstraße. 
  14  
Die Einrichtung zweier  CityRinge im Einbahnverkehr, der nördliche im Uhrzeigersinn, der südliche ihm  entgegen, ordnen den innerörtlichen Verkehr neu. Dass beide CityRinge die  Unterlander Straße befahren und dass in deren Binnenbereich der  Zweirichtungsverkehr möglich bleibt, entspricht dem Charakter der Unterländer  Straße als Einkaufsstraße.

Nördlicher CityRing: Unterländer Straße 
 15
Einbahn Stammheimer Straße  auswärts von Unterländer Straße bis Zabergäustraße.
 16
Einbahn Zabergäustraße in  Richtung Ludwigsburger Straße.
 17
Einbahn Ludwigsburger Straße  einwarts von Zabergäustraße bis Unterländer Straße.

Südlicher CltyRlng: Unterländer Straße  
 18
inbahn Burgunder Straße in  Richtung Frankenstraße.  
 19
Frankenstraße.  
 20
Ludwigsburger Straße bis  Kelterplatz.
 21
Einbahn Ludwigsburger Straße in  Richtung Emil-Schuler-Platz von Kelterplatz bis Unterländer Straße.
 22
Die bevorrechtigte  Verkehrsführung aus Richtung Rot in der Straße Rotweg auswärts nach rechts in  die Ludwigsburger Straße lenkt den Hauptverkehr eindeutig auf die  leistungsfähigen Bundesstraßen.  
 23
Dem gleichen Ziel dient die  bevorrechtigte Verkehrsführung aus Richtung Neuwirtshaus in der  Strohgäustraße nach links in die Adestraße. Auch sie lenkt den  Hauptverkehrsstrom vom Zentrum weg.  
 24
Gut ausgetüftelte, sinnvolle  Beschilderungen auf der Autobahn, an den Bundesstraßen B10, B10/27, B27 und  an sonstigen Stadtstraßen leiten die Autofahrer weitgehend umweltverträglich.  
 25
Geeignete Maßnahmen verhindern  den Schleichverkehr über die Feldwege in Richtung Zazenhausen.
 26
Innerhalb Zuffenhausens gibt es  eine Fahrbeschränkung für schwere LKW's. Erleichterungen für den Stadtteil  Rot bringt das Durchfahrverbot für LKW.  
 27
Ein Gutachten bestätigt, dass  zukünftig trotz Mehrverkehr weder von der Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt  Zuffenhausen noch von den Bahnanlagen höhere Emissionen ausgehen.
 28
Die Sadtbahn U15 in der  Unterländer Straße soll nach dem Amsterdamer Modell eingerichtet werden.
 29
In der Abstatter Straße  verbessert eine "Gehwegnase" den Zugang ins Tapachtal.
 30
Die infolge neuer Wohnbebauung  höhere Fußgängerfrequenz am vorhandenen Fußgängerüberweg in der Tapachstraße,  vom Schossbühl zum Tapachtal, begründet eine Signalanlage (Bedarfsanlage).
 31
Das Parken /Abstellen von LKW  im Wohngebiet Rot, insbesondere im Bereich Rotweg zwischen Prevorster Straße  und Sersheimer Straße sowie in der Fürfelder Straße wird vom Polizeirevier  überwacht.  
 32
Ebenso wird das Parken im  Einmündungsbereich der Sersheimer Straße in den Rotweg vom Polizeirevier  überwacht.  
 33
Die Uberprüfung der Situation  vor Ort am Fußgängerüberweg an der Kreuzung Haldenrainstraße / Schozacher  Straße dient der Schulwegsicherung.
 34
Umbau der Stadtbahn-Überwege.  Unterstützung des Antrags der SSB auf Zuschuss.
 35
Kreuzung Haldenrainstraße /  Schozacher Straße: Unebenheit zwischen den Gleisen und dem Straßenbelag führt  zu überhöhtem Geräuschpegel. Abhilfe durch die SSB und Reduzierung der  Fahrgeschwindigkeit für Kraftfahrzeuge auf ca. 25 km/h.  

 

Die Verkehrs-Trassen B10/27 und Gleisanlagen trennen den Stadtbezirk und belasten die baulichen Randzonen.

 

Die Belastung der baulichen Randzonen soll zunehmen. Die geplante bessere Auslastung der Verkehrs-Trassen wird zu einer deutlichen Erhöhung des Verkehrsaufkommens im Zentrum Zuffenhausens führen.

 

In Zuffenhausen wird weiterhin hingenommen, dass die Stadt-autobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen und die Gleisanlagen der Deutsche Bahn AG Zuffenhausen-Ost und Zuffen-hausen-West voneinander trennen. Der Rückzug alt-eingesessener Zuffenhausener Bürgerinnen und Bürger aus den vom Verkehr besonders betroffenen Baugebieten dürfte sich fortsetzen.

 

Die Realisierung der Planun-gen Pragsatteltunnel, Verbreiterung der Heilbronner Straße und Rosensteintunnel / Leuzetunnel (Ca 264) führt im Zentrum Zuffenhausens zu einer deutlichen Erhöhung der Immissionen, die bereits heute über den Grenzwerten liegen. Es ergeben sich weitere, über die bereits Ende der 1990er Jahre festgestellten hohen Werte hinausgehende, die Gesundheit der Wohnbevölkerung gefähr-dende Belastungen mit Lärm und Abgasen beidseits der Stadtautobahn B10/B27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen.

 

Die Realisierung der Planung Kiefer-Areal Heilbronner Straße (Feu 249) bewirkt gemäß der verkehrlichen Leistungsfähigkeits-Untersuchung zusätzlichen Verkehr in erheblichem Ausmaß. Dieser erhöht das Schadstoff-aufkommen in der Umgebung des Bebauungsplans und in den Gebieten entlang der B10/27 noch weiter.

 

Als Ausgleichsmaßnahme für die wachsenden Belastungen Zuffenhausens bietet sich der ZUFFENHAUSEN-TUNNEL an (Tunnel für die Stadtauto-bahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen im Zentrum Zuffenhausens).

 

Die Neuordnung an der Friedrichswahl bringt Verbes-serungen für Zuffenhausen. Die Stadtbahn soll am neuen Verkehrsknoten oben bleiben Nach dem Abriss der Hoch-brücke kann die B10/27 aus der Heilbronner Straße direkt in den ZUFFENHAUSEN-TUNNEL geführt werden.

Bild: friedrichswahl.detail

 

Einwohner, Geschäftsleute und Gewerbetreibende leiden noch immer unter ortsfremdem Durchfahrtsverkehr. Hat der Gemeinderat im Haushaltsplan genügend Mittel zur Umsetzung seines Beschlusses, begleitende Maßnahmen gegen den ortsfremden Durchfahrts-verkehr durchzuführen, bereitgestellt?

 

Das Verkehrsmanagement der neuen Leitzentrale der Landeshauptstadt Stuttgart will Autofahrer auch vom Stau auf der Stadtautobahn B10/27 Ortsdurchfahrt Zuffenhausen ablenken. Was kann das für das lokale Straßennetz bedeuten?